zurück...

Ägypten

Für die Ägypter stellte der Tod nicht das Ende, sondern einen neuen Anfang in einer anderen Welt dar. Die üppigen Grabbeigaben zeigen, dass die Ägypter sich das jenseitige Weiterleben durchaus weltlich vorstellten.

Eine tröstliche Vorstellung, die den Abschied von Ihren als Göttern verehrten Königen und Königinnen erleichterte.

Die großen Pyramiden, aus der 4. Dynastie, waren Ausdruck der philosophischen und religiösen Kultur, die den Sonnen- mit dem Königskult verband. Dieser Kult sah in den Pyramiden die Materialisation der Sonnenstrahlen, auf denen die Seele des Pharaos zum Himmel aufsteigen konnte, um sich dort mit dem Sonnengott Re zu vereinigen.

Auch heute ist die Bestattung in einer Pyramide möglich, wenn auch in einer wesentlich kleineren. Es gibt zur Bestattung zugelassene Urnen, die eine maßstabsgetreue Nachbildung der ägyptischen Vorbilder sind. Auch die ägyptischen Sarkophage finden Ihre Nachfolger in unserer Zeit.

Die Maske des Tut-anch-Amun aus purem Gold lag unmittelbar auf der Mumie des Königs um sie symbolisch zu schützen. Das elf Kilogramm schwere Fundstück ist mit gefärbtem Glas und Halbedelsteinen verziert.


zurück...